EDP Konfiguration

Die Konfiguration des EDP-Servers erfolgt im Wesentlichen über eine Ini-Datei. Um die Konfiguration zu erleichertn, wird mit der Installation die Anwendung „EDP Konfiguration“ mit auf dem Server-Rechner installiert, über die die Konfiguration des EDP-Servers erfolgt.

Auf dieser Seite können die grundlegenden Einstellungen des EDP4-Servers festlegen.

Allgemeine Server-Einstellungen

IP-Port des EDP4 Servers und welchem der Server im Netzwerk erreichbar ist. Der Port darf nicht durch eine Firewall blockiert werden. Standardeinstellung ist Port „2200“.

Logging-Einstellungen

Der EDP4-Server speichert Statusmeldungen automatisch in der Datei edpserver.log, welche sich im Server-Verzeichnis befindet. Der Umfang der zu protokollierenden Daten wird über das Level festgelegt. Detaillierte Informationen über die Log-Datei finden sie hier.

Neben dem Logging in der Datei können die Statusmeldungen auch an einen Syslog-Server gesendet werden. Dabei werden alle Meldungen mit einer Priorität größer als dem eingetragenen Level an den Syslog-Server unter der Kategorie Facility gesendet.

Die Aktivierung eines Debug-Levels (Level 7 bis 9) ist im Wirkbetrieb nicht zu empfehlen, da dabei sehr große Datenmengen anfallen. Als Standardeinstellung sollte das Level „5 Notice“ gewählt werden.

Auf dieser Seite können Sie die Datenbankeinstellungen des EDP4-Servers festlegen.

Datenbank-Einstellungen

An dieser Stelle können Sie den Speicherort der Datenbank angeben. In der Regel sollte die FireBird-Datenbank auf dem gleichen Rechner wie der EDP4-Server installiert sein. Bitte geben Sie den Pfad zur Datenbank an, der Rechnername wird dabei von EDP4-Server automatisch ermittelt. Wenn die Datenbank auf einem anderen Rechner gespeichert ist, müssen Sie den Rechnernamen und den Pfad auf dem Zielrechner angeben (Eine automatische Suche wird hierbei nicht unterstützt).

Datenbank-Benutzereinstellungen

Die Benutzereinstellungen werden für die Anmeldung des EDP4-Servers und des EDP4-Einsatzleitplatzes für die Anmeldung an der Datenbank verwendet. Die EDP4-Benutzeranmeldung ist hiervon unabhängig. EDP-Benutzer werden in der Datenversorgung eingerichtet. Die Standardeinstellungen sind sysdba als Benutzername und masterkey als Passwort.

Soll das Passwort geändert werden, so kann dies über das Kommandozeilen-Tool „gsec“ von Firebird erfolgen.

gsec -user sysdba -pass masterkey -mo sysdba -pw neuespasswort

Manuelle Datensicherung

Wollen Sie ein Datenbankbackup manuell durchführen, so rufen Sie das Programm gbak.exe mit folgenden Argumenten auf:

gbak.exe -B -T -V -USER Benutzername -PAS Passwort Server:Datenbank Sicherungsdatei

Bitte ersetzen Sie Platzhalter Benutzername, Passwort, Server, Datenbank und Sicherungsdatei durch die für Ihr System gültigen Werte.

Daten wiederherstellen

Zum Wiederherstellen eines Datenbankbackup rufen Sie das Programm gbak.exe mit folgenden Argumenten auf:

gbak.exe -R O -T -V -USER Benutzername -PAS Passwort Sicherungsdatei Server:Datenbank

Bitte ersetzen Sie Platzhalter Benutzername, Passwort, Server, Datenbank und Sicherungsdatei durch die für Ihr System gültigen Werte.

Automatische Datensicherung

Eine automatische Datensicherung kann über eine Batch-Datei in den Windows Aufgaben eingerichtet werden. Mehr dazu finden Sie hier.

Auf dieser Seiten wird der aktuelle Lizenzstatus dargestellt und es kann eine neue Lizenz geladen werden. Eine Ausnahme hiervon bildet EDPweb, dessen Lizenz als Datei lediglich in das Verzeichnis der Dienstanwendung „edpweb.exe“ kopiert werden muss.

Lizenzen hinzufügen

Über den Button können Sie eine neue Lizenz hinzufügen. Daraufhin öffnet sich ein Dialog, in welchem Sie die erforderlichen Lizenzdatei eingeben können.

Lizenzdatei Laden Sie die per E-Mail erhaltenen Lizenzdatei im Dialog und drücken Sie auf Fertig. Alle erforderlichen Daten werden aus der Lizenzdatei geladen und automatisch gespeichert.

Lizenzstatus

In der Liste sind alle installierten Lizenzen mit ihren Eigenschaften aufgelistet.

Im EDP-Server werden alle Anbindungen an TR-BOS konforme Funk- und Alarmierungssysteme über Schnittstellen-DLLs integriert. Schnittstellen werden über direkte Standard-Funktionen (SDS Versand aus Kontextmenü, Tetra-Polling aus Tableau, FMS Fernanweisung im Kontextmenu, Callout Alarmgeber) sowie Aufgaben vom Typ ZVEI-Alarmierung, POCSAG-Alarmierung, Tetra-SDS, Tetra-Callout angesprochen.

Siehe dazu:

Im EDP-Server können Sie beliebig viele Ansteuerungen in Form einer DLL integrieren. Hierzu gehören u.a. Push-Dienste, e-Mailversand, etc. Die Ansteuerungen werden ausschließlich über Aufgaben vom Typ „Ansteuerung“ angesprochen.

Pro DLL benötigen Sie eine Ansteuerungslizenz, die flexibel für jede der verfügbaren DLLs genutzt werden kann.

Siehe dazu:

  • server/konfig.txt
  • Zuletzt geändert: 2017/11/01 09:33
  • von Hendrik Eifert