edp:map light: Gefahrenbereiche und Ausbreitungsszenarien (Standalone)

Mit unserem Softwaremodul edp:map light können die MET-Ausbreitungsberechnung von Memplex georeferenziert dargestellt werden. Auch eine Nutzung als Standalone unabhängig von unseren anderen Softwaremodulen ist möglich und wird von zahlreichen Kunden praktiziert. Hierfür ist lediglich der Download (siehe weiter unten) sowie eine Lizenzdatei nötig. Die zugehörigen Kartendaten können offline verfügbar gemacht werden und downgeloadet werden.

Download

Die jeweils aktuellste Version ist unter dem folgenden Link downloadbar: edp:map light für Memplex downloaden

Nutzung mit Memplex MET

edp:map light ist konzipiert, um die MET-Ausbreitungsberechnung von Memplex georeferenziert darzustellen. Erforderlich ist hierfür Memplex inkl. der „Kartenschnittstelle K“. Diese erzeugt beim Erstellen der MET-Berechnung eine Datei namens „MetMap.txt“ im Verzeichnis von Memplex.

Um die Daten dieser Datei in der Karte darzustellen, öffnen Sie in der Ribbon-Leiste bitte den Menüpunkt „Ausbreitung“:

Per Klick auf den Button „MET Ausbreitung übernehmen“ ändert sich der Mauszeiger in der Karte auf ein Fadenkreuz, mit dem der Startpunkt der Ausbreitung gewählt werden kann. EDP zeichnet anschließend die Ausbreitungsberechnung ein. Ist der Speicherort der MetMap.txt-Datei noch nicht bekannt, so öffnet sich zunächst der folgende Dialog, in dem der Speicherort angegeben werden muss. Diese Daten werden gespeichert und müssen dann zukünftig nicht erneut eingegeben werden:

Der Button „Aktualisieren“ im Menü erlaubt ein Neuladen der Ausbreitung aus der Datei „MetMap.txt“ falls dort die Daten geändert wurden.

Nutzung über einen Proxy-Server

In der Datei „EDPmap.xml“ kann für jeden Arbeitsplatz die Konfiguration des Proxy-Servers hinterlegt werden:

...
	<konfiguration>
		<proxy windows="0">
			<name/>
			<port>80</port>
			<user/>
			<pass/>
		</proxy>
		<http>
			<timeout>2000</timeout>
			<timeout_connect>10000</timeout_connect>
		</http>
		<edpserver></edpserver>
	</konfiguration>
...

Bei name genügt der Rechnername, etwa proxy.kunde.de. Eine Protokollangabe und ein Pfad werden entfernt, ein im Namen angegebener Port (proxy.kunde.de:8080) wird übernommen und hat Vorrang vor port.

Steht am Knoten proxy das Attribut windows=„1“, werden Server und Port aus den Proxy-Einstellungen von Windows übernommen. Benutzername und Passwort kommen weiterhin aus dieser Datei, da Windows keine Anmeldedaten bereitstellt.

Der Knoten http steuert die Zeitgrenzen in Millisekunden: timeout für die Antwort des Kartenservers, timeout_connect für den Verbindungsaufbau. Über einen Proxy-Server dauert der Aufbau deutlich länger als bei einer Direktverbindung — ist der Wert zu klein, laufen alle Kachel-Downloads in das Zeitlimit und die Karte bleibt leer. Die Vorgabe von 10000 ms reicht in der Regel; beide Knoten dürfen fehlen, dann gelten die Vorgabewerte.

Hinweis: Die Proxy-Konfiguration wird auch an den Kartendownload
weitergegeben. Ein Herunterladen der Kartendaten für den Offline-Betrieb
funktioniert damit ebenfalls hinter einem Proxy-Server.

Fehlersuche bei fehlenden Kartendaten

Kacheln, die nicht geladen werden konnten, hält edp:map light in der Datei edpmap.light.log neben dem Programm fest; ist das Programmverzeichnis schreibgeschützt, wird in das Temp-Verzeichnis ausgewichen. Die erste Zeile jedes Programmstarts nennt die verwendete Verbindung samt Proxy-Server und den eingestellten Zeitgrenzen.

Kommen überhaupt keine Kartendaten aus dem Internet an, erscheint zusätzlich einmal pro Programmstart ein Hinweis mit der aktuell verwendeten Verbindung. Einzelne fehlende Kacheln — etwa außerhalb des abgedeckten Gebietes — lösen keine Meldung aus.

Alternativ können Ausbreitungsszenarien auch mit unserer edp:map Pro dargestellt werden. Sämtliche Funktionen der edp:map light sind auch darin enthalten.