Zum aktuellen Zeitpunkt steht das Lageportal nur ausgewählten Testkunden zur Verfügung. Daher handelt es sich hierbei noch um eine vorläufige Installationsanleitung, bis die Funktion des Lageportals standardmäßig mit den Setups mit ausgeliefert wird. Für das Lageportal sind zwei Komponenten erforderlich. Dies sind zum einen die Erweiterungen innerhalb von edp:web und als zweites die Schnittstellen, die für den Betrieb des Lageportals benötigt werden.
Unter dem folgenden Link kann eine ZIP-Datei heruntergeladen werden, die sämtliche Inhalte für EDP Web umfasst:
Kopieren Sie den Inhalt der Zip-Datei in das Hauptverzeichnis von edp:web.
Führen Sie anschließend folgenden SQL-Befehl im edp-Editor unter Werkzeuge → SQL Editor aus (Button „Ausführen“):
INSERT INTO `edpweb_apps` (`APP`, `LINK`, `ROLLEN`, `POSITION`, `ICON`, `PRIORITY`) VALUES ('Lageportal', '/html/lageportal/lageportal', 'default', 'Information', 'bi-stack', 1);
Starten anschließend den Dienst edp:web neu. Damit ist grundsätzlich die Funktion des Lageportals innerhalb von edp:web grundsätzlich nutzbar.
Der Button „Lageportal“ wird dann auf der Startseite von edp:web unter „Informationen“ angezeigt.
Um das Lageportal mit Informationen zu befüllen, ist die Anbindung von Schnittstellen essenziell. Im Folgenden finden Sie die zum aktuellen Zeitpunkt verfügbaren Schnittstellen in einer Auflistung mitsamt Download-Link. Laden Sie anschließend nun diese Schnittstellen herunter und ergänzen Sie diese in der EDP-Konfiguration unter „Schnittstellen“. Wenn Sie beispielsweise aus dem Bereich „Wetter“ nicht alle Funktionen nutzen möchten, sind hier nicht alle Schnittstellen erforderlich. Die Schnittstelle „Lageportal“ muss aber in jedem Fall hinterlegt werden.
Bitte beachten Sie, dass alle hier aufgelisteten Schnittstellen ein neuerer Stand als in den aktuellen Downloads sind und diese daher auf jeden Fall von hier bezogen werden müssen.
| Schnittstelle | Beschreibung | Download |
| Lageportal | Übernimmt die Abstraktion des Einsatzgeschehens sowie der Einsatzmittelverfügbarkeit aus dem lokalen EDP-System. Diese Schnittstelle empfiehlt sich insbesondere für übergeordnete Systeme, die als Sync-Master fungieren und vorhandene Daten in das Standardformat des Lageportals überführen. | Download |
| Hochwasserzentrale | Übernimmt zyklisch Pegelstände in das System und stellt diese in einem POI-Layer dar. Auffällige Pegelstände werden zusätzlich in das Datenformat des Lageportals überführt und in die Bewertung einbezogen. | Download |
| Wetterstation DWD | Importiert Wetterstationsdaten aus einem definierten Bereich. Die Daten werden visualisiert und hinsichtlich Niederschlagsmenge, Windstärke sowie optional Temperatur bewertet und in das Lagebild übernommen. | Download |
| KONRAD3D | Erstellt einen Datenlayer mit den aktuellen Gewitterzell-Trackings des Deutschen Wetterdienstes. Zusätzlich werden Gebiete überwacht, in denen aktuell Gewitterzellen aktiv sind. Für betroffene Gebiete werden automatisch entsprechende Lageportalmeldungen erzeugt. Weitere Dokumentation der Schnittstelle | Download |
| Warnungen (DWD + NINA) | Übernimmt die Warnungen des DWD sowie von Nina (Warnungen.bund.de) | Download |
| ICON RUC Nowcast Wettermodell (DWD) | Übernimmt Modellvorhersagen für Bereiche mit starken Niederschlagssummen oder Winböen | Download |
Die Liste der Schnittstellen wird perspektivisch erweitert.
Das Lageportal verarbeitet ausschließlich Daten für bekannte Landkreise und Gemeinden. Mit dieser Funktion können so individuelle Einsatzgebiete, z. B. Landkreise, Leitstellengebiete, etc. abgebildet werden. Auch benötigt das Lageportal Informationen zu den Landkreise/Gemeinden, um diese auf der Karte im Lageportal einzeichnen zu können. Diese müssen über die Datenversorgung importiert werden: