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Schnittstelle Hochwasserzentrale

Die Schnittstelle Hochwasserzentrale ermöglicht die automatisierte Übernahme aktueller Pegelstände vom zentralen Hochwasserportal in das EDP-System. Da eine direkte Einbindung, beispielsweise über einen Webmapservice, momentan technisch nicht realisierbar ist, wurde diese dedizierte Schnittstellenlösung konzipiert. Die Daten werden dabei als POI-Layer (Points of Interest) integriert und stehen systemübergreifend zur Verfügung.

Darstellung in edp:

Innerhalb von edp: können die Pegelinformationen sowohl in der Windows-Version von edp:map als auch in edp:web visualisiert werden. In der Kartenansicht erfolgt die Darstellung über Icons, deren Farbgebung sich dynamisch an der aktuellen Meldestufe des jeweiligen Pegels orientiert. Da die API der Hochwasserzentrale stets die aktuelle Meldestufe bereitstellt, ist die farbliche Indikation direkt an diese Werte gekoppelt. Ergänzend zur kartografischen Darstellung lassen sich die Informationen auch in Form von spezialisierten Kacheln innerhalb der Dashboards einbinden.

Interaktionsmöglichkeiten und Detailinformationen

Nutzer haben die Möglichkeit, direkt aus der Kartenansicht auf weiterführende Informationen zuzugreifen. In der Windows-Version von EDP-Map wird durch einen Rechtsklick auf das Pegel-Icon ein hinterlegter Link geöffnet, der direkt zur offiziellen Detailseite des Pegels führt. In der Weboberfläche edp:web kann dieser Link entweder durch einen direkten Klick auf das Icon oder über ein sich öffnendes Modal-Fenster aufgerufen werden. Die Aktualität der Daten wird durch ein konfigurierbares Intervall innerhalb der Schnittstellen-Einstellungen sichergestellt.

Konfiguration und Datenfilterung

Die Einrichtung der Schnittstelle erfordert spezifische Parameter, um die Datenlast auf dem Server zu optimieren und nur relevante Informationen zu verarbeiten. In der Konfiguration muss zwingend festgelegt werden, für welche Bundesländer die Pegelstände abgerufen werden sollen. Zusätzlich erfolgt eine geografische Eingrenzung durch die Angabe von Koordinaten, die ein Rechteck definieren. Es werden ausschließlich jene Pegelstände übernommen, die sich innerhalb dieser definierten Zone befinden. Die Kombination aus Bundeslandfilter und geografischem Rechteck ist essenziell für einen performanten Betrieb des Servers.