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Schnittstelle "Droniq"

Über die Schnittstelle zu Droniq übernehmen Sie Positionsmeldungen von Drohnen und anderen Luftfahrzeugen sowie einen Layer „Luftlagebild“ in EDP. Diese Seite beschreibt Voraussetzungen, Konfiguration, Funktionsweise und typische Fehlerbilder.

Allgemein

Die Schnittstelle verbindet sich mit dem VISX-Service von Droniq und empfängt Echtzeit-Positionsdaten über eine WebSocket-Verbindung.

Funktion Daten senden Daten empfangen
Positionsmeldungen ✔
Luftlagebild ✔

✔ = Die Schnittstelle unterstützt diese Funktion. ✘ = Die Schnittstelle unterstützt diese Funktion nicht. (Leer) = Entfällt.

Voraussetzungen

  • Gültiger API-Token von Droniq (VISX-Service)
  • Internetverbindung zum Droniq-Server (visx.droniq.io, Port 443)
  • In edp:map muss eine Heimatposition definiert sein
  • Wenn eigene Drohnen getrackt werden sollen, ein Transponder von Droniq

Konfiguration

Die Schnittstelle wird über den folgenden Konfigurationsdialog eingerichtet.

Grundkonfiguration

Parameter Beschreibung Standardwert
API-Token Der API-Token für den Zugriff auf den VISX-Service von Droniq. Dieser Token muss bei Droniq beauftragt werden. (leer)
Radius um Heimatposition Der Radius in Kilometern um die in edp:map definierte Heimatposition, für den Luftfahrzeugdaten abgefragt werden. 10 km
Maximum: 50 km (wird automatisch begrenzt)
Minimum: 1 km

Höhenfilter

Mit dem Höhenfilter filtern Sie eingehende Positionsmeldungen nach Flughöhe. Das ist nützlich, wenn z.B. nur niedrig fliegende Luftfahrzeuge angezeigt werden sollen.

Parameter Beschreibung Standardwert
auf Flughöhe filtern Aktiviert oder deaktiviert die Filterung nach Flughöhe deaktiviert
max Flughöhe (in ft) Maximale Flughöhe in Fuß. Luftfahrzeuge über dieser Höhe werden ignoriert. 3500 ft
min Flughöhe (in ft) Minimale Flughöhe in Fuß. Luftfahrzeuge unter dieser Höhe werden ignoriert. 0 ft

Ist der Höhenfilter deaktiviert, werden alle Luftfahrzeuge unabhängig von ihrer Flughöhe angezeigt.

Luftlagebild

Die Schnittstelle legt in edp:map automatisch einen Layer „Luftlagebild“ an, auf dem alle empfangenen Luftfahrzeuge dargestellt werden. Die Positionsmeldungen werden in Echtzeit aktualisiert.

Dargestellte Luftfahrzeuge

  • Drohnen (UAV) - Darstellung mit Drohnen-Symbol
  • Hubschrauber (ROTORCRAFT) - Darstellung mit Drehflügler-Symbol
  • Flugzeuge - Darstellung mit Flächenflügler-Symbol
    • Kleine Flugzeuge (L1P_SMALL, L1P_MEDIUM)
    • Mittlere Flugzeuge (L2J_MEDIUM)
    • Große Flugzeuge (L4P_LARGE, L2J_LARGE, L4J_LARGE)
  • Segelflugzeuge (GLIDER)
  • Ballons (BALLOON)
  • Fallschirme (PARACHUTE)
  • Ultraleichtflugzeuge (AIRSHIP, HANGGLIDER)

Angezeigte Informationen

Für jedes Luftfahrzeug werden folgende Informationen angezeigt:

  • Position (Latitude/Longitude)
  • Kennung (Callsign oder ICAO Mode-S Adresse, falls verfügbar)
  • Flughöhe (in Fuß)
  • Flugzeugkategorie
  • Zeitstempel der letzten Positionsmeldung
Hinweis: Positionsmeldungen, die älter als 3 Minuten sind, werden automatisch aus dem Luftlagebild entfernt.

Zuordnung von Einsatzmitteln

Die Schnittstelle kann Positionsdaten bestimmter Luftfahrzeuge direkt den Einsatzmitteln in EDP zuordnen. So wird die Position von eigenen Drohnen oder hinterlegten Hubschraubern in edp: automatisch aktualisiert.

Eigene Drohnen können über einen Transponder von Droniq geortet werden. Weitere Informationen dazu finden Sie bei Droniq unter Droniq Transponder.

Konfiguration der Zuordnung

Im Textfeld „Zuordnung von EM“ ordnen Sie Luftfahrzeug-Kennungen den Rufnamen von Einsatzmitteln zu. Jede Zuordnung hat das Format Kennung=Rufname, zum Beispiel:

  • CHX17=Chr. 17
  • D-HEMS=RTH Christoph 1
  • DRONE123=Drohne 1

Die Kennung entspricht dem Callsign (fid) oder der ICAO Mode-S Adresse (icx) des Luftfahrzeugs aus den Droniq-Daten. Der Rufname muss exakt mit dem Rufnamen des Einsatzmittels in der EDP-Datenbank übereinstimmen.

Funktionsweise

  1. Die Schnittstelle verbindet sich beim Start mit dem EDP-Server.
  2. In edp:map wird automatisch ein Layer „Luftlagebild“ angelegt, falls er noch nicht vorhanden ist.
  3. Die WebSocket-Verbindung zum Droniq-Server (visx.droniq.io) wird aufgebaut.
  4. Als Mittelpunkt wird die in edp:map definierte HOME-Position verwendet.
  5. Die Schnittstelle authentifiziert sich mit dem konfigurierten API-Token.
  6. Eingehende Positionsmeldungen werden empfangen und verarbeitet.
  7. Die gefilterten Daten werden im Layer „Luftlagebild“ angezeigt.
  8. Alle 3 Minuten werden veraltete Positionsmeldungen automatisch entfernt.

Keine Verbindung zum Droniq-Server

Die Schnittstelle kann keine Verbindung zum Droniq-Server aufbauen.

Ursache

Mögliche Ursachen sind eine fehlende Internetverbindung, ein blockierter Port 443 oder ein ungültiger API-Token.

Lösung

  • Prüfen Sie die Internetverbindung.
  • Stellen Sie sicher, dass Port 443 (HTTPS) nicht blockiert ist.
  • Überprüfen Sie den API-Token.

Keine HOME-Position definiert

Die Schnittstelle meldet, dass keine HOME-Position definiert ist.

Ursache

In edp:map ist keine HOME-Position (Heimatposition) festgelegt.

Lösung

  1. Öffnen Sie edp:map.
  2. Definieren Sie in den Karteneinstellungen eine HOME-Position (Heimatposition).

Luftfahrzeuge werden nicht angezeigt

Im Luftlagebild erscheinen keine Luftfahrzeuge.

Ursache

Mögliche Ursachen sind ein zu kleiner Radius, ein Höhenfilter, der die Luftfahrzeuge ausschließt, oder es sind in Ihrem Umkreis tatsächlich keine Luftfahrzeuge unterwegs.

Lösung

  • Prüfen Sie, ob der konfigurierte Radius ausreichend groß ist.
  • Überprüfen Sie die Einstellungen des Höhenfilters.
  • Stellen Sie sicher, dass in Ihrem Umkreis tatsächlich Luftfahrzeuge unterwegs sind.

Einsatzmittel-Position wird nicht aktualisiert

Die Position eines zugeordneten Einsatzmittels wird nicht aktualisiert.

Ursache

Mögliche Ursachen sind eine abweichende Schreibweise von Kennung oder Rufname in der Zuordnung oder ein Einsatzmittel, das in EDP nicht existiert.

Lösung

  • Prüfen Sie die Schreibweise der Kennung und des Rufnamens.
  • Stellen Sie sicher, dass das Einsatzmittel in EDP existiert.
  • Überprüfen Sie das Log auf Meldungen wie „Prüfe: <Kennung>“ und „Rufname: <Rufname>“.
  • Die Kennung muss exakt dem Callsign oder der ICAO-Adresse des Luftfahrzeugs entsprechen.
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